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Wir von der BEWO Engineering GmbH haben das Know-How und das Ersatzteilgeschäft von Beckschulte Verfahrenstechnik GmbH übernommen und möchten Ihnen gern weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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pneumatische Förderung

 














Pneumatische Förderung

Grundlagen zur pneumatischen Förderung - 1

1. Druckförderung

Der Aufbau der pneumatischen Druckförderung besteht grundsätzlich aus einer Druckluftquelle, einem Material-Vorlagebehälter, einem Druckfördergefäß (oder einer Zellenradschleuse) mit Materialaufgabeschub sowie am Ende der Förderleitung ein Empfangsbehälter mit Entstaubungsfilter.

Innerhalb der pneumatischen Druckförderung wird einmal zwischen der kontinuierlichen und der diskontinuierlichen Förderung und in direktem Zusammenhang hiermit zwischen drei verschiedenen Druckstufen unterschieden:

1. Niederdruckanlagen 0,0 - 1,0 bar
2. Mitteldruckanlagen 1,0 - 2,0 bar
3. Hochdruckanlagen 2,0 - 5,0 bar

1.1 Kontinuierliche Schleusenförderung
Die kontinuierliche Schleusenförderung ist nach unseren langjährigen Erfahrungen nur begrenzt einsetzbar. Wir setzen diese nur bei Förderdrücken bis 0,5 bar ein. Daraus ergeben sich entsprechend geringe Förderleistungen.

Der große Nachteil bei der Schleusenförderung ist, daß sich im Materialstrom ein permanent drehendes Teil befindet, was einen erhöhten Verschleiß zur Folge hat. Dies betrifft vor allem die Dichtleisten am Zellenrad.

Der weitere Nachteil ergibt sich aus dem Problem der Leckluft. Die Zellenradschleuse verhält sich wie eine Luftpumpe - durch die Schleuse entweicht immer ein Teil der Förderluftmenge, die nicht mehr zur Förderung zur Verfügung steht. Je höher der Förderdruck, desto höher die entweichende Luftmenge.

1.2 Diskontinuierliche Druckbehälterförderung
Bei der diskontinuierlichen Druckbehälterförderung entfallen die oben erwähnten Nachteile der Schleusenförderung natürlich, d.h. wir können hier auch mit Förderdrücken von bis zu 5 bar arbeiten und entsprechend hohe Förderleistungen bis maximal 100 t (mit einer Tandemförderanlage) mit Förderwegen bis zu 2000 m realisieren.
Im Materialstrom befindet sich kein permanent drehendes Teil, was den Verschleiß erheblich minimiert.


2. Saugförderung
Die pneumatische Saugförderung eignet sich vor allem für die kontinuierliche Förderung von Schüttgütern. Es sind auch mehrere Materialaufgabestellen in nur eine Förderleitung möglich. Auch läßt sich die Saugförderung für die Dosierung von Rohstoffen verwenden. Hier wird das Material in einen Saug-Wiegebehälter gefördert.

 

 
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Kontinuierliche Schleusenförderung:
Schematische Darstellung einer pneumatischen Zellenradförderung mit Leckluftstutzen.

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Diskontinuierliche Druckbehälterförderung:
Fließschema der pneumatischen, diskontinuierlichen Druckförderung.

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Fließschema einer pneumatischen Saugförderung.








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