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"Ihre Förderaufgabe lösen wir auf dem Luftweg"

Komponenten
pneumatische Förderung

 














Pneumatische Förderung

Grundlagen zur pneumatischen Förderung - 2

3. Allgemeiner Aufbau einer Druckförderanlage

Die pneumatische Druckförderanlage besteht aus den drei Hauptkomponenten
 Drucklufterzeugung und Aufbereitung,
 Sendegefäß mit Materialaufgabeschuh,
 Förderleitung, Empfangssilo mit Entstaubungsfilter.

3.1 Drucklufterzeugung und Aufbereitung
Die für die pneumatische Druckförderung nötige Druckluft kann entweder dem vorhandenen Werksluftnetz entnommen werden oder es kommt ein eigener Verdichter zum Einsatz.

Bei der Entnahme der Förderluft aus dem Werksluftnetz (in den meisten Fällen mit einem Betriebsüberdruck von 6 bar) muß die Druckluft auf den benötigten Förderdruck reduziert werden. Ebenfalls muß die erforderliche Luftmenge eingeregelt werden. Dies erfolgt mit einer Druckreduzier- und Mengenregelstation. Beim Einsatz einer Druckreduzierung muß klar sein, daß auf direktem Wege Energie vernichtet wird. Luft wird auf 6 bar verdichtet und aufbereitet und dann wieder auf den Förderdruck (z. B. 3 bar) entspannt.

Für die direkte Drucklufterzeugung werden ölfrei arbeitende Drehkolbengebläse für Drücke bis 1 bar und Schraubenverdichter für Drücke > 1 bar eingesetzt. Die verdichtete Druckluft kann dann, entweder mit einem Wasserkühler oder mit einem Luft-Luft-Kühler, je nach Aufstellungsbedingungen oder Kundenwunsch, auf die gewünschte Betriebstemperatur (in den meisten Fällen 30° C) gekühlt werden. Aus verschiedenerlei Gründen ist die Kühlung der Druckluft erforderlich. Zum einen müssen bei gekühlter Luft keine speziellen Dichtungen eingesetzt werden und ein Isolieren der Behälter und Rohrleitungen entfällt ebenfalls. Zum anderen würde das zu fördernde Produkt bei der Förderung unnötig aufgeheizt und evtl., je nach Produktart, beschädigt. Der wichtigste Grund, warum die Druckluft gekühlt werden muß, ist, daß nur bei gekühlter Luft konstante Luftmengen sichergestellt werden können. Da bei steigendem Förderdruck auch die Lufttemperatur ansteigt, dehnt sich die Förderluft aus. Durch nicht abgekühlte Förderluft ergeben sich höhere und unregelmäßige Strömungsgeschwindigkeiten in der Förderleitung. Hierdurch wird die Förderleistung gemindert und der Verschleiß erhöht.

Da beim Abkühlen der Luft Kondensat austreten kann, empfiehlt sich in jedem Fall der Einbau eines Zyklonabscheiders.

3.2 Der Druckbehälter und seine Ausrüstung
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Am Druckbehältereinlauf sind ein bzw. zwei automatische Absperrklappen vorgesehen. Jeder Druckbehälter ist außerdem mit einer Füllstandsanzeige, mit einem Sicherheitsventil und mit einem Notablaßhahn (zum Entspannen des Druckbehälters) ausgerüstet.
Normalerweise ist an jedem Druckbehälter eine Aspirationsleitung vorgesehen. Über diese Aspirationsleitung kann die Verdrängungsluft beim Befüllen des Druckbehälters in die Förderleitung geführt werden. Der Druckbehälter ist des weiteren mit einer Auflockerungseinrichtung ausgerüstet.

Um den Fördervorgang mit der Steuerung zu überwachen wird der Förderdruck mit einem Drucktransmitter gemessen und ausgewertet.

Die Druckbehälterauslaufklappe ist mit einer Regeleinrichtung ausgerüstet. Den Aufgabeschuh bzw. das Düsengehäuse-System Beckschulte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Förderleitungsnennweite und Aufgabenstellung.

3.3 Die Förderleitung und das Empfangssilo mit Entstaubungsfilter.
Bei den Förderleitungen ist der Verlauf bzw. die Verlegung der Förderleitung wichtig. Hierbei ist in jedem Fall darauf zu achten, daß die Förderleitungen nur in der Senkrechten und in der Waagerechten verlegt werden sollten.

Das Empfangssilo oder der Empfangsbehälter ist mit einer Vollanzeige und mit einem pneumatisch abgereinigtem Entstaubungsfilter ausgerüstet (Reststaubgehalt < 1,0 mg/m³). Sollten toxische Stoffe gefördert werden, muß hier noch eine Feinfilterstufe vorgesehen werden (Reststaubgehalt < 0,01 mg/m³).

Die Förderleitung mündet in einem Prallkopf-System Beckschulte. Das Silo muß mit mindestens einer mechanischen Über- und Unterdrucksicherung ausgerüstet sein. Es empfiehlt sich zusätzlich der Einsatz eines Druckschalters für eine elektrische Drucküberwachung.

 

 
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Einstellung der Druckwerte in der Visualisierung,
CZ - Teplice.

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Druckverlauf am Ende der Förderung,
CZ - Teplice








































































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